Messerschmitt ME 109


      Was man nicht in den Flügeln hat, muss man im Motor haben...

      Für das, was man weder in den Flügeln noch im Motor hat, sollte man die richtigen Nerven haben 8)

      @ Fabian: Soein fertiges EZFW ist mir zu teuer, Karsten hat mir ja mal ein Link gesendet wo das Gestänge ca.15€ kostet da dachte ich wäre es einfacher noch Servos zu zu kaufen.
      conrad.de/ce/de/product/205150…-Einziehfahrwerk?ref=list

      @ Lars: Das Umlöten müsste man mal Karsten fragen ob er das kann ich glaube er kann aber leichter ist es sich ja so ein Programmiergerät (Stretcher) zu kaufen.
      Ich verabschiede mich (für heute) mit folgenden mahnenden Worten: Ich glaube mit dieser wenn auch günstigeren Variante wirst du noch Probleme bekommen - sei es Einbau, Instandhaltung oder Stabilität...

      Ich hab für den Viper auch über diese Möglichkeit nachgedacht - allerdings eher aus Gewichtsgründen - und befand die Konstruktion einfach als zu abenteuerlich...
      Keine Fahrwerksverriegelung, größere Einbaumaßnahmen, Querkräfte auf den Servos... :fie:

      Aber jeder nach seiner Fasson! 8)

      Ich würde dir aber mindestens ein Metallgetriebeservo empfehlen, am Besten ein gut gelagertes...

      Was man nicht in den Flügeln hat, muss man im Motor haben...

      Für das, was man weder in den Flügeln noch im Motor hat, sollte man die richtigen Nerven haben 8)

      Ok, kurzer Kommentar von mir:
      Ich habe mir diesen Link angesehen. Das Einlöten bekomme ich hin, dauert höchstens ne halbe Stunde. Ob ich passende Widerstände da habe keine Ahnung, wäre aber auch nicht das Hindernis.
      Was du aber bedenken solltest: Das klappt bestimmt nicht mit jedem Servo (mal ganz abgesehen davon, dass ich mir im Moment gar nicht erklären kann, wie das überhaupt funktioniert). Es gibt auch Servos, die mechanisch gar nicht in der Lage sind, 180° Weg zu fahren, evtl. macht das Poti den ganzen Weg auch nicht mit usw.
      Wenn die Mechanik das nicht hergibt, kannst du mit der Elektrik machen was du willst. Das D90 hat anscheinend auf der letzten Getriebestufe nicht auf dem ganzen Umfang Zähne, sondern nur 180°. Da kannst du dann schnell mal ins Leere fahren.
      Mir wäre die ganze Konstruktion auch zu wackelig. Ich hatte das ja in klein an meiner P-51 und war nie zufrieden. Ok, es war auch ein ziemlicher Pfusch, aber du wirst nie die Qualität, Stabilität und Spielfreiheit eines Spindelgetriebes wie im fertigen Fahrwerk erreichen. Ich hatte mein Fahrwerk schon offen (ist das gleiche wie Fabian verlinkt hat nur mit Bugrad) und das ist schon sehr gut aufgebaut, Metallgetriebe und alles sehr robust. Der Preis ist meiner Ansicht nach gerechtfertigt, du hast ja gesehen, was es wegsteckt.
      Bei deiner Kontruktion schlägt die Landung wenn du Pech hast auf das Servo und du hast ständig Getriebeschäden (geht nachweislich auch bei MG-Servos!)

      Umlöten ist aber wie gesagt kein Problem, obs Funktioniert: keine Ahnung, finde es raus... :S
      So heute hat mich mein kleiner flieger in so einen Adrenalin zustand versetzt das ich richtig gezittert habe.
      Bin meinen Akku bis zum Schluß geflogen und dann wollte ich landen und bin mit Schleppgas in die Landekurve eingebogen und auf einmal sehe ich wie der Dreiblattpropeller steht und ich merkte das ich nur noch Segelte.
      Wie Ferngesteuert hatte ich eine Bombenlandung und was musste ich feststellen Motor fest, hatte schon mit dem Schlimmsten gerechnet und wurde dann doch Positiv überrascht.
      Zuhause angekommen gleich den Spinner usw. abgeschraubt und was musste ich sehen, der Motor ist lose 4 Schrauben alle locker und eine ganz raus die den Motor blockiert hatte.
      Alle mit Schraubensicherung angesetzt und wieder festgeschraubt.
      Sieht doch soweit gut aus. Die Landeklappen scheinen vorbereitet gewesen zu sein, hast du die Servoschächte selbst geschnitten?
      Die sehen jedenfalls sehr sauber aus. Auch gut gelöst die gleichsinnige Anlenkung der Klappen durch gleiche Einbauposition. Die Verdrahtung sieht auch gut aus.

      Anmerkung: Es ist auch möglich, die Servodrehrichtung elektrisch umzukehren, dann kannst du die Landeklappenservos symmetrisch einbauen wie die Querruderservos, aber trotzdem über ein Y-Kabel betrieben.
      Man muss nur ein paar Drähte umlöten. Falls du mal Bedarf hast, kann ich das machen. Ich mache das zwar nicht so gerne (ist eine scheiß Fummelei, vor allem bei den kleinen D37), aber ich mache es.
      Nachteil: wenn du die Teile irgendwann wieder ausbaust musst du immer drauf achten, welches jetzt umgedreht ist und welches nicht...
      :|

      Wirst du was gegen die Lackschäden machen?
      Danke fürs Lob.
      Aber das war schon vorbereitet,mit den Landklappen.
      Ich lasse es erstmal so mit den Servos aber wenn du es Umlöten musst sind es zum Glück D90 Servos.
      Wirst du was gegen die Lackschäden machen?

      Klar habe ja zum Glück ne kleine Lackiererei Zuhause.
      Die Lackschäden kommen vom abziehen des Klebebands, es kommt aber neues drauf und dann sieht man es nicht mehr. Aber die Lacksachen werden erst gemacht wenn auch das Fahrwerk drin ist.
      Viel Glück, dass diese Klappen den Landevorgang erleichtern werden.

      Pass dann beim ersten Testflug aber besonders bei Gaswechseln auf, dass die 109 nicht aufgrund der langsameren Anströmung der zudem noch kleineren Querruder abkippt und wegtrudelt. Ich bin zwar sonst kein großer Freund des Seitenruders, aber wenn sie mal wegtrudelt, dann versuch sie durchsacken zu lassen und mit dem Seitenruder die Querruder zu unterstützen, aber besser nicht gleich Gas zuzugeben.

      So, mehr gute Ratschläge fallen mir grad nicht ein, aber du hast ja zum Glück auch schon Erfahrung mit den Ecken und Kanten im Langsamflugverhalten der 109...

      Irgendwie beneide ich dich um einen hübschen Warbird wie diesen...

      Was man nicht in den Flügeln hat, muss man im Motor haben...

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