Impellerstudie I-90-180

      Impellerstudie I-90-180

      Moin Leute,

      ich möchte euch hier etwas vorstellen, was mich die letzten Wochen am Computer festgehalten hat. Den Entwurf eines Impeller-Deltas mit 1,2m Spannweite. Angetrieben werden soll er mit einem 90mm Impeller (daher der Name).
      Zur Zeit existiert nur ein Oberflächenmodell, von dem ich in nächster Zeit die Rippen und Spanten ableiten werde, um den Flieger auch bauen zu können.

      Vor dem eigentlichen Bau plane ich zur Flugerprobung erst einmal eine maßstäblich kleinere Version mit einem noch vorhandenen 70mm Impeller.

      Über Fragen, Anmerkungen oder Kritik freue ich mich natürlich, immer her damit!
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      Mach es doch noch etwas größer und dann für ne Turbine. Mit ner passenden Turbine schaffst Du dann Ca.400km/h. Oder in der Größe für ne Kolibri mit 3kg Schub müsste auch gehen. :D Gruß Roland
      Wenn mein Eurofighter nicht so lange lebt, können wir es ja als gemeinsames Projekt mit ner 10 kg Turbine probieren. (Wenn die Turbine dann noch lebt).
      Geht ja in die Richtung von meinem Hotspot:





      Gruß Roland
      Jupp, der rote Vogel hat bei 400 Sachen ne Landung probiert.
      ... und die war nicht ganz glatt...
      aber ein gemeinsames Projekt wäre sicher spannend.
      Gruss Roland
      Ich will euch meinen Baufortschritt nicht vorenthalten:
      Die Rumpfrippen sind prinzipiell fertig, aktuell arbeite ich an den Gewichtsparmaßnahmen und den Verzapfungen. Wenn man genau hinsieht, kann man auf der linken Seite die Zapfen sehen, die in die Wurrzelrippe greifen. Diese ist auf der anderen Seite schon montiert.

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      Was für Klappen meinst Du? Bremsklappen? Die würde ich aus der Oberfläche herausklappen. Je nachdem aus welchem Material die Oberfläche ist mit GFK verstärken. Gruß Roland
      Ging mir jetzt eigentlich generell darum, wie man so eine Klappe sinnvollerweise baut, z.B. die Querruder.
      Aus Balsa schleifen finde ich schonmal nicht schlecht, bin mir aber nicht sicher, ob ich die Form treffen würde, die Klappen haben eine Pfeilung und 5° Schränkung. Vielleicht wäre ich da mit einer Rippenbauweise doch besser dran?
      Gleiches gilt für den Einbau der Scharniere, keine Ahnung, welche, wo und wie...
      Kann nur von meinen Rudern am EF schreiben. Habe eine Lage Glasgewebe mit Harz getränkt und auf eine Glasplatte gelegt.( die ich vorher mit Trennwachs behandelt habe) darauf ein Balsabrett in 1,5 bis 2 mm Stärke gelegt und mit einer weiteren Platte beschwert. Nach dem Trocknen, kann man das Ende sehr schön scharf schleifen und mit zweien davon ein super Ruderblatt bauen. Ob in der Mitte Rippen oder Styropor ist ist nicht so wichtig. Ach ja, die Oberfläche ist so auch super glatt. Ich würde eine Balsaleiste ankleben, diese je nach Scharniertyp verschleifen und entsprechende Scharniere einbauen. Gruß Roland
      Welche Geschwindigkeit soll dasTeil denn so Ca erreichen? Ist bei der Planung der Bauweise ja auch mit entscheidend. Bei 130km/h reichen sicher Vollbalsa Ruderblätter. Bei mehr als 250 km/h muss es wohl deutlich steifer werden um ein flattern zu verhindern. Gruß Roland
      So schnell wie irgendwie möglich.
      Die 180 im Namen ist die Untergrenze. Ich hoffe eigentlich auf 200 km/h+. Ein 90er Impeller an 12S müsste doch eigentlich für ein bisschen Geschwindigkeit sorgen.
      Der Prototyp den ich vorher für einen 70er Impeller baue, wird wohl längst nicht so schnell werden, er soll ja auch nur die Flugfähigkeit des Modells nachweisen.

      Wahrscheinlich ziehe ich in die Klappen besser einen CFK-Holm ein? Hast du Vorschläge für Scharniere?
      Ich habe bisher immer mit sowas gearbeitet, wirklich belastet wurden die aber auch nicht.
      Die Kavan Scharniere sind sehr gut. Die großen davon waren in meinem Hotspot verbaut. Ich meine es waren pro Klappe 5 Stück.
      Planst Du noch Stringer mit ein? Also Leisten, die von vorne nach hinten durch die Spannten laufen? Das erleichtert den Zusammenbau etwas und das ausrichten der Spannten zueinander.
      nach meinem Rumpfbau des EF würde ich jetzt sogar Füße an den Spannten mit planen, um eine definierte Höhe jedes Spannts zu bekommen. Später sägt man die Füße dann weg.
      Die Aufgabe der Stringer übernimmt im Wesentlichen meine Bodenplatte. Die ist mit den meisten Rumpfspanten verzapt und definiert so deren Lage. Als nächstes kommt noch der Rahmen der Kabinenhaube, der fixiert die Spanten dann von oben und müsste eine verzugsfreie Konstruktion ergeben.
      Die letzten drei Spanten werde ich wohl über Stringer mit den andren verbinden, damit die Kraft des Impellers sauber in den Rumpf geleitet wird.

      Über die Füße habe ich auch schon nachgedacht. Halte ich für sehr nützlich, ich denke, das werde ich machen.
      Wie sägt man die denn weg?