Impellerstudie I-90-180

      Hab ich im Rc-Network Forum gelesen. Da hat jemand eine Venom gebaut. Der hat die Füße zu 2/3 angesägt vor Einbau und in der entsprechenden Bauphase mit einem Sägeblatt von einer Pucksäge abgesägt und die Reste verschliffen.
      Klingt gut, ich glaube ich werde demnächst ein paar Füße zeichnen. Sind ja erstmal nur ein paar Klicks und ein verzugsfreier Rumpf ist mir das wert.

      Heute habe ich auch noch ein bisschen "weitergebaut", vor allem am Heck. Ich habe eine Auflage für den Impeller eingebaut und den dann gleich mal draufgesetzt. Der Impeller ist übrigens nicht von mir, aber auch eine tolle Zeichnung.
      Außerdem habe ich den Tipp mit den Stringern umgesetzt. Zwei Vierkantleisten verbinden jetzt die hinteren Rippen.
      Und die Auflagen für das Seitenruder habe ich auch schon eingebaut.

      Sieht jetzt erstmal wenig aus, aber alle Teile haben auch wieder Verzapfungen, sodass nach dem korrekten Aussägen alle Teile perfekt ineinander passen müssten. Ein bisschen wie Lego 8o
      Außerdem habe ich (auch bedingt durch meine Unerfahrenheit mit dem Programm) immer mal wieder Probleme damit, dass alle Teile aufeinander aufbauen. Sobald man da nachträglich irgendetwas verändert und das Programm das nicht kompensiert bekommt, fliegt mir alles um die Ohren und ich bin erstmal damit beschäftigt, den Fehler zu finden und das Chaos zu bereinigen.
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      Ging weiter...
      Ich habe jetzt den Rand der Haube eingeplant. Die Form ist leider stark in alle möglichen Richtungen gekrümmt und kann daher nicht wie geplant als Stringer verwendet werden. Das Teil selbst muss gestützt werden, sonst verzieht der Rahmen den ganzen Rumpf. Statt dessen habe ich jetzt im Akkufach Seitenwände vorgesehen.
      Damit müsste der Rumpfbereich optimal verzapft sein und ich kann zum nächsten Punkt übergehen: Den Flügeln.
      Mal sehen wo und wie viele Holme ich einbaue.

      Eventuell schiebe ich noch die Seitenruder dazwischen. Die dürften nicht so aufwendig sein.

      Edit:
      Oh, ich sehe grade, dass die Stringer der hinteren Rippen verschwunden sind. ?(
      Die muss ich morgen wieder einbauen.
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      Finde es super wie genau Du mit dem Programm alle Teile planen kannst. Zu den Leitwerken: Beim Hotspot waren die Seitenleitwerke nur zwischen Rumpf und Fläche geklemmt. Die saßen mit auf der Steckung und waren durch die normalen Verdrehstifte auch gegen verdrehen gesichert.
      Ich persönlich finde die nach innen geneigten Seitenleitwerke etwas schöner als die nach außen. Ob's fiegerisch nen Unterschied macht weiß ich aber nicht.
      Das ist natürlich auch eine sehr intelligente Form der Seitenruderbefestigung.
      Da ich die Seitenruder beweglich anlenken will, ist die bereits geplante Plattform aber besser geeignet und dient als Drehebene für das Seitenruder.
      An dieser Stelle soll eine so genannte RDS-Anlenkung zum Einsatz kommen, sodass am Seitenruder keine Anlenkungsteile sichtbar sind.
      RDS ist sowas.

      An den Querrudern plane ich etwas Ähnliches.
      Ziel ist, dass die Oberfläche des Flugzeugs frei von irgendwelchen Anlenkungen ist. Sieht besser aus und verringert den Luftwiderstand.

      Zu der Stellung der Seitenruder: Ich glaube, dass das völlig egal ist. Wahrscheinlich ist es das sinnvollste, diese senkrecht aufzustellen. Ich orientiere mich dabei an Flugzeugen wie der F-22 (da hat man es glaube ich wegen der Radartarnung so gebaut), gefällt mir so besser. Ist aber wohl reine Geschmackssache.
      Sowas:
      Sozusagen längslaufende Holzleisten. Dadurch kann man die Aussenhaut leichter bauen.

      Schönes Bild. Die wirken bei deinem Flieger auch ganz schön mächtig. Sind das 20x20mm Leisten?
      Es wirkt aber nicht so, als würden die bei dir zur tragenden Struktur gehören. Klar versteifen sie die ganze Konstruktion zusätzlich, aber die Position der Spanten wird anscheinend wie bei mir hauptsächlich durch die Bodenplatte bestimmt. Andererseits machst du die Winkellage zur Bodenplatte nur über die Stringer. Womit sie doch zur tragenden Struktur gehören...
      Ich muss mir das Ganze nochmal durch den Kopf gehen lassen, wahrscheinlich werde ich auch noch ein paar davon einplanen. Zumindest im Rumpf und auf den Flächen, damit das Beplanken leichter fällt. Sollte natürlich auch nicht zu schwer werden.

      Ich bin zur Zeit sowieso noch am überlegen, eventuell nochmal das komplette Konzept anzupassen. Nämlich habe ich Bedenken, dass durch die starke Peilung der Tragfläche mein Auftriebspunkt zu weit nach hinten wandert und ich so den Schwerpunkt auch stark nach hinten verlegen muss. Hinten habe ich zwar den schweren Impeller, der Akku liegt aber deutlich davor, also etwa auf Höhe der dritten Rumpfrippe.
      Zur Veranschaulichung nochmal ein paar Ansichten von meinem Flieger, vielleicht hat da ja jemand von euch eine Meinung dazu. Noch kann ich das relativ einfach umplanen, nach dem Bau werden solche Modifikationen schwieriger.
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      Die Stringer sind 6*6mm Kiefernleisten.
      Ob der SP zu weit nach hinten wandert ist schwer einzuschätzen. Man muss aber bedenken, das der Rumpf auch mit trägt und somit der SP ein Stück weiter vorne sein wird.
      Damit sich in diesem Forum überhaupt mal wieder was tut, berichte ich mal weiter...
      Ich habe mir einige Gedanken über die Konstruktion der Fläche gemacht. Hauptproblem für mich war, dass ich keinen geraden Holm durch die Fläche legen kann, was mir aus verschiedenen Gründen lieber gewesen wäre.

      Aktuell plane ich, vier CfK-Bänder über den Flügel zu legen und die Zwischenräume zwischen den Bändern mit Sperrholz auszufüllen. Den Vorteil gegenüber einem normalen Holm sehe ich darin, dass ich beim Bau weniger Mist machen kann, als wenn ich für ein CfK-Rohr schiefe Löcher bohre, bzw. gerad Löcher auffeile. Das wird nämlich garantiert entweder wabbelig oder krumm.
      Und bevor mir das Konstrukt bricht, müssten die Kohlebänder reißen, was sie wohl eher nicht tun werden.

      Den Schwerpunkt habe ich mir auch mal rechnen lassen. Er liegt recht weit hinten, was unter anderem dem 400g Impeller geschuldet ist. Der Rest der Konstruktion liegt angeblich auch bei etwa 400g.
      Mit dem Akku, den ich beliebig auf der Bodenplatte verschieben kann, müsste dann alles passen...
      (Wie man sieht habe ich inzwischen Materialien definiert, um eine seriöse Gewichtsberechnung machen zu können.
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      Endlich habe ich mal wieder Zeit (und Motivation!) gefunden, mich an den Rechner zu setzen. Herausgekommen ist der Anfang eines Querruders.
      Wie man sieht, ist das alles noch im unbestimmten Arbeitsmaterial, da wird sich also noch was tun. Die Größe wird aber, sofern niemand was einzuwenden hat so bleiben. Der schmale Streifen neben der Klappe ist eine Platte, die die Scharnierebene definiert und auf der später die Scharniere verklebt werden sollen. Ebenfalls wird die Platte eine Verlängerung bekommen, auf der dann das Servo platziert wird.
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      Sieht ja klasse aus, wenn man so ein Flugzeug am Rechner konstruiert.
      Es sieht für mich aber auch so aus, als würden die Rippen nach außen immer kürzer ins Ruder ragen. Durch die Farbgebung scheint es so aus, als sei ein Teil der Fläche elyptisch geplant. Ist das Absicht oder wirkt es nur so?
      Gruß Roland

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Roli10“ ()

      Das ist so nicht geplant und ein Ergebnis davon, dass die Klappe (die in ihrer Grundform eine 3mm starke Platte ist), das S-Schlag-Profil des Flügels überlagert. Da der Flügel geschränkt ist (die äußere Rippe ist gegenüber der Wurzelrippe um 5° angestellt), kommt es zu diesem Überlagerungseffekt. Ich habe leider keine Ahnung, wie man eine so tordierte Klappe herstellt, daher lege ich sie als Platte aus, die dann durch Schleifen nachbearbeitet wird.
      Es gibt bei der Klappe ohnehin noch einiges zu tun, die Rippen müssen noch bis zur Klappe gekürzt werden und die Klappe wird wohl kleine formgebende Rippen bekommen. Danach sieht das Ganze möglicherweise besser aus.

      Jedenfalls ragen alle Rippen gleich weit in die Klappe, ich habe nochmal eine Skizzenansicht gemacht, wo die Rippen auf den Klappengrundriss projiziert wurden. Von der Unterseite sieht man es auch besser.
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      Die Klappe baust Du mit der Fläche in einem Stück mit Rippen bis zum Ende incl. Schränkung. Wenn Du den Bereich der Klappe beplankt hast und an der Fläche vor der Klappe auch einen Streifen beplankt hast, sägst Du sie ab ( die Rippen) und hast ne Klappe die exakt zur Fläche passt.
      Gruß Roland
      Na prima!!!
      Also: ab an's Holz...
      Gruß Roland
      Gut zwei Jahre später:
      Ich habe eine Werkstatt, in der man das Ding auch bauen kann. Holz ist bestellt, das CAD-Modell noch nicht ganz fertig. Aber näher dran als vorher:
      Ich habe die Haube konstruiert und am Flügel auch einiges geändert. Nasenleiste und Endleiste eingeplant, die Carbongurte durch Holzgurte ersetzt und diverse kleinere Anpassungen. Servos sitzen auch schonmal probehalber drin, da kommt aber noch mehr. Ich habe auch zwei verschiedene Größen, da ich mir noch nicht sicher bin, ob es Standard- oder kleinere Servos werden.
      Mal sehen.

      Die Seitenruder brauchen auch noch etwas Liebe und eine Servoanlenkung. Ein Einziehfahrwerk muss da auch noch rein, aber dafür brauche ich erstmal ein reales Vorbild zum Vermessen...
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