F-35 von Freewing

      Naja, auf besonderen Wunsch mal wieder was neues von mir:

      Ich habe hier im Thema ein paar fehlgeschlagene Startversuche unterschlagen, jedenfalls hat sich seit dem einen erfolgreichen Start nicht mehr viel getan, das Fahrwerk hat es aber immer wieder zerlegt, zudem ist die Nase einige Male abgebrochen und lässt sich ohne erhebliche Gewichtszunahme auch nicht mehr reparieren. Also habe ich das Teil dann seiner verdienten Ausmusterung zugeführt, entkernt und war kurz davor, den verbliebenen Kunstoffmüll im gelben Sack zu entsorgen.

      Leider hat mich jemand, dessen Namen ich hier nicht nennen werden (ROLAND!!!), auf die Schnapsidee gebracht, das Teil abzuformen. Da mich Formenbau und GfK schon länger interessiert wird ausgerechnet dieser unwürdige Haufen Chinaabfall seine 17. Reinkarnation als GfK-Jet feiern. Wenn das mal gut geht. Ich werde die seit dem passierten Schritte als Multipost hier reinstellen (so viele waren es nicht).
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      Die nächsten Posts werden jetzt etwas unzusammenhängend, da ich an verschiedenen Stellen parallel zu arbeiten begonnen habe.
      Hier einmal der noch zu rettende Rumpfabschnitt, die Nase ist wie gesagt Geschichte. Der entkernte Rumpf wurde entkernt und die zahlreichen Öffnungen verschlossen. Das Ganze wird dann bei Gelegenheit mit GfK überzogen, gespachtelt und geschliffen, damit der Rumpf abgeformt werden kann. Dieser Rumpfabschnitt ist auch das einzige Schaumteil, das vom Flugzeug übrig geblieben ist.
      Eventuell sieht man auch, dass ich an der Oberseite einige der etwas unschönen Beulen, die das Original auszeichnen entfernt habe. Bloß weil die Amerikaner es nicht hinbekommen, die Kanone INS Flugzeug zu bauen heißt das nicht, dass mein Modell da eine Beule haben muss :whistling:
      Flächen, Nase und Ruder baue ich wegen zu starker Beschädigungen neu. Eigentlich hätte ich wohl auch den ganzen Flieger neu machen können...
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      Und hier die neue, im Entstehen befindliche Nase, die ich mit Fabian zusammen begonnen habe zu bauen. besteht aus Sperrholz und Balsa und soll dann irgendwann mal an den Rumpf passen. Zur Zeit ist sie halb beplankt, passt aber schonmal ganz gut. Das Cockpit oben bleibt erstmal eine Platte, das gibt dann später mal ein extra Tiefziehteil.
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      Neben den unfertigen Rumpfteilen habe ich auch mit dem Bau der neuen Ruder begonnen. Danke an Fabian, der die aerodynamische Auslegung übernommen und mir das CAD-Oberflächenmodell erstellt hat. Davon habe ich dann Rippen abgeleitet, das Ding zusammengeklebt und beplankt. Soviel zum einfachen Teil...
      Um von dem Teil ordentlich abformen zu können benötige ich eine möglichst gute Oberfläche. Einige Kubikmeter Schleifstaub später bin zwar ich verzweifelt, aber die Oberfläche ist noch längst nicht da, wo ich sie haben will. Ich experimentiere gerade mit Füller und Lack aus dem KFZ-Bereich (viel glatter geht wohl nicht) und hoffe, dass das Zeug die verbliebenen Oberflächenprobleme beseitigt.
      Ich melde mich dann zurück, falls mich die Lösungsmittel nicht umbringen.

      Das zweite Ruder ist übrigens aus der Phase, als ich je ein Ruder für links und rechts bauen wollte. Inzwischen habe ich das aufgegeben und mein Urmodell auf symmetrisch umgestellt. Das zweite Höhenruder verwende ich als Testobjekt für Schleifarbeiten.
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      Hallöle.

      Respekt. Schöne arbeit. Wenn du das mit dem laminieren geschafft hast, sag mal bescheid. Brauche ich für mein u boot auch. Möchte es auch gern abformen und habe noch keine idee wie ich das ding wieder abbekomme. Weiß net, ob ich das mit trennwachs schaffe.
      Auch Autos können fliegen!


      Kritik kann auch konstruktiv geäußert werden!
      Schau mal auf der Seite von R&G vorbei.
      Neben dem ganzen Programm zum Formenbau und Laminieren (ich mag das immer, wenn man alles aus einer Hand bekommt) haben die auch ein Wiki und nützliche Tutorials.
      r-g.de/

      Ist das U-Boot nicht eigentlich eine recht einfache Form? Kommt mir nicht so vor, als hätte das allzu viele Hinterschnitte oder ähnliche Fiesheiten. Mein Höhenruder ist zum Glück noch einfacher (zwei Schalen), aber der Rumpf mit den Lufteinläufen macht mir da eher Sorgen. Ich denke, da werde ich mehrteilig arbeiten müssen.
      Hab es schon mit Trennwachs probiert. Geht einigermaßen. Besser geht es mit so einem streichbaren Zeug von R&G das wird zu so einer Art Folie, die sich ganz gut lösen lässt. Noch besser ist die Kombination von Wachs und dann diesem Pinselzeug. Mit fertigen Folien geht es auch super, wenn die Oberfläche gerade ist, oder nur eindimensional gekrümmt.
      Wir wollen die ganzen luken und klappen gleich zu beginn mit abgebildet haben und das sind viele kleine linien, die die oberfläche ordentlich vergrößern und festhalten.

      Ist natürlich nix gegen die linienführung bei nem flieger, das stimmt schon.

      Danke für die seite. Sieht sehr interessant aus. Mal bissle rumstöbern.
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      Ah, ok. Das ist natürlich was anderes, wenn ihr das alles in der Form haben wollt. Den Anspruch habe ich ja zum Glück nicht, meine Oberfläche soll nur möglichst glatt werden (ist bei modernen Jets auch so üblich, da gibts eigentlich keine Nieten mehr (höchstens mal eine im Cockpit).

      Ich bin mir aber sicher, dass dein Problem bereits schonmal gelöst wurde, speziell im Bereich Hubschrauber werden die GFK-Rümpfe gerne mit sowas vollgepackt. Vielleicht liest du hier mal ein bisschen quer:
      rc-heli.de/board/forumdisplay.php?f=21
      So...
      Ich gebe das mit dem Höhenruder jetzt erstmal auf. Ich habe immer noch massive Probleme mit Rissen und der Füller wirkt auch nicht so, wie ich mir das vorstelle.
      Als nächstes werde ich erstmal das Seitenruder fertig bauen und dort unter dem Spachtel mit GFK arbeiten. Ich hoffe, das bringt Ruhe in die unteren Schichten. Dann wieder spachteln schleifen und mal sehen, ob es dann besser wird...
      Sollte das tatsächlich klappen, schmeiße ich die Höhenruder weg und baue sie eben neu. Der Rohbau ist unproblematisch, die eigentliche Arbeit liegt in der Schleiferei.
      Hi

      ich hab in meinem kleinen bastelkeller nen alten staubsauger und nen aschekübel mit mehreren lagen stoff unterschiedlicher stärke zum absaugen bei schleifarbeiten leider geht das beim handschleifen nicht. Wechsele dann an die freie luft und der wind hilft meinen balkon sauber zu halten :)

      wie stark ist denn die belastung beim laminieren???
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      Kritik kann auch konstruktiv geäußert werden!
      Epoxy richt so gut wie nicht. Polyester dagegen muss man, wenn man größere Flächen bearbeitet mit Vorsicht handhaben es stinkt enorm. Das Zeug ist zwar günstiger, aber man muss es mit Absauganlage oder draußen verarbeiten. Ob Epoxy gesundheitlich unbedenklich ist, weiß ich aber auch nicht genau.
      Es geht weiter...

      Das Höhenruder ist fast fertig, nur noch einmal schleifen, dann wird es für gut befunden. Nebenbei habe ich das Seitenruder im Holzbau fertig und laminiert. Das soll verhindern, dass ich wieder so viel Ärger mit arbeitendem Holz habe und auch einen festen Untergrund. Mal sehen, ob das so klappt.

      Nebenbei sind meine Materialien eingetroffen, ich kann dann hoffentlich demnächst anfangen, die Form für das Höhenruder zu bauen.
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      Ok, weiter im Text. Nachdem das Höhenruder jetzt bereit zum Abformen ist, habe ich mit den Vorbereitungen dafür begonnen.
      Zuerst habe ich aus einem Stück übrig gebliebenen Regalbrett die entsprechende Kontur ausgesägt. Das Brett stellt hierbei die Kante zwischen den beiden späteren Formenschalen dar. Daher muss es genau an der Nasen und Endleiste anliegen. Für die korrekte Höheneinstellung dienen mit Folie abgedeckte Klumpen Modellliermasse (eine Art Knete). Darauf liegt das Urmodell sicher auf und kann durch Andrücken in der Höhe eingestellt werden.

      Anschließend musste noch der Spalt zwischen Trennbrett und Urmodell verschlossen werden, ebenfalls mit besagter Modellliermasse. Das Ganze wurde dann entsprechend abgezogen, damit die Knetmasse nicht die Form beeinflusst. Kleinere Fehlstellen in der Nasenleiste (dort waren noch ein paar Ausbrüche, die ich nicht wegbekommen habe) wurden trotzdem geschluckt. Zuletzt habe ich begonnen Form und Trennbrett einzuwachsen, damit sich das Laminat wieder gut vom Urmodell löst. Leider habe ich da wohl noch einen Fehler gemacht, das Wachse hat insbesondere an den Kanten starke Rissbildung gezeigt. Vermutlich habe ich es zu dick aufgetragen, muss ich wohl nochmal nacharbeiten.
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