F-35 von Freewing

      F-35 von Freewing

      Mal wieder was von mir...

      Der eine oder andere kennt wohl die traurige Geschichte meiner F-35. Typische China-Schaumwaffel, ein Teil des Fahrwerks war serienmäßig schon defekt. Ich habe sie dann trotzdem zusammengebaut (das Fahrwerk habe ich schnell und unkompliziert ersetzt bekommen) und im August 2015 den Erstflug gewagt. Lief nicht ganz so gut, das falsch programmierte Querruder tat sein übriges. Das Ergebnis der ganzen Aktion ist auf dem mittleren Bild zu sehen.
      Da ich einen neuen Rumpf nicht bekommen konnte und keine Lust hatte, ein komplett neues Modell zu kaufen, habe ich die völlig zerstörte Nase wieder zusammengeklebt. Mein Vater nannte das Ding nicht zu Unrecht Puzzleflugzeug...

      Nach einem Startversuch in Kirchgellersen (die zusammengeschusterte Bugradaufnahme hat nicht gehalten) habe ich diese Woche zusammen mit Fabian die Radaufnahme neu gemacht und ihn (das Flugzeug, nicht Fabian) heute wieder gestartet.
      Er könnte auch nochmal fliegen!
      Mit anderen Worten: Keine unangenehmen Überraschungen und sogar ordentlich gelandet.
      Fliegt sich an sich nicht schlecht, hat aber mit 4S und dem 70er Billigimpeller viel zu wenig Leistung. Da muss ich noch was machen.
      Ansonsten bin ich recht zufrieden. Das erste Bild zeigt den Flieger in seinem jetzigen Zustand, die Nase fehlt noch und eine Haube muss ich auch noch bauen. Ebenfalls einen Zugangsklappenverschluss für das Akkufach.
      Nebenbei soll das Teil nach ein paar weiteren Flügen lackiert werden, damit es nicht mehr ganz so sehr wie ein Unfall aussieht.
      Ich werde weiter berichten.

      PS: Fotos vom Zustand vor dem ersten Flug gibt es nicht (mehr), nur von der Schachtel. Falls irgendwer den Beitrag ohne Text gelesen hat: Ich habe die Fotos am Handy gemacht und den Beitrag vom Handy aus erstellt. Den Text schreibe ich aber am PC, weil das besser geht. Daher der Dummybeitrag.
      Bilder
      • WP_20160308_19_04_39_Pro.jpg

        1,52 MB, 3.072×1.728, 194 mal angesehen
      • wp_ss_20160308_0001.png

        1,93 MB, 1.280×720, 195 mal angesehen
      • Packung.jpg

        142,21 kB, 1.280×720, 199 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Kenny3015“ ()

      Schön mal was von einem Deiner Projekte zu lesen.
      Könnte auch ne kleine Kolibri rein! :D :D :D
      Sowas mit 1,5 bis 2 kg Schub.
      Gruss Roland
      Kleines Update: Seit ich nicht mehr in Wetzen oder anderen asphaltierten Feldwegen fliege habe ich an meine Modelle den Anspruch, dass sie auch vom Rasenplatz Kirchgellersen starten können.
      Bisher habe ich mit der F-35 zwei Versuche unternommen, die jeweils mit dem versagen des Bugfahrwerks quittiert wurden. Dieses ist durch die völlig zerstörte und wieder geflickte Nasenstruktur besonders empfindlich.
      Da mir das Flugzeug insgesamt zu langsam ist, habe ich einen 6S-Umbau vorgenommen. Natürlich ist der Flieger jetzt auch noch kopflastig...

      Noch gebe ich nicht auf, ich werde mal versuchen ein stabileres Fahrwerk mit größeren Rädern, insbesondere vorne zu verbauen. Außerdem kommt noch etwas Gewicht ins Heck, das müsste auch die Belastung des Bugfahrwerks verringern. Vielleicht klappts ja dann.
      Danke für die aufmunternden Worte
      Ich habe das Fahrwerk heute wieder eingeklebt und noch ein paar Verstärkungen angebracht. Soweit das halt ging, in der Nase gibt es keine stabilen Stellen mehr.
      An der Stelle bricht es jedenfalls nicht mehr, mal sehen, wo es nächstes Mal nachgibt.
      das Bugrad habe ich auch vergrößert, vielleicht ist ja jetzt der Rollwiderstand geringer.

      Und jetzt muss ich rausfinden, wie ich die Sekundenkleberflecken aus meiner Hose rauskriege. Jemand Ideen/Erfahrungen?
      Lobet die heilige Arbeitshose da ist sowas egal .
      Leider keine Ahnung wie man sowas wieder rauskriegt ich bastel nur in Klamotten wo sowas egal ist man bleibt ja selbst bei kleinen Handgriffen nie sauber das hab ich mit meiner modelbahn schon vor Jahren gelernt
      Bei Sekundenkleber in Textilien hilft nur Scherolin.
      Gruß Roland
      Es gibt nix was Sekundenkleber wirklich auflöst.
      Daher hilft nur rausschneiden.
      Um die Diskussion mal von meiner Hose wegzulenken:
      Ich habe heute einen weiteren Startversuch in Kirchgellersen vorgenommen, der ...

      ERFOLGREICH!!!

      ...war.

      Die Bugradaufnahme hat gehalten, die Bugradmechanik dagegen nicht. Das Teil hat außerdem eine fiese Überschlagsneigung, der dann auch ein Höhenruder und ein Hauptfahrwerksbein zum Opfer fielen.

      Das aber erst beim zweiten Startversuch, beim ersten ging es wie erwähnt in die Luft, vermutlich hat da ein Schlagloch die Nase kurz angehoben...

      Weitere Schritte:
      -Bugfahrwerk tauschen/reparieren
      -größere Räder. Der Wechsel von kleinen Bugfahrwerk auf das eine große Rad hat sich jedenfalls schonmal gelohnt
      -Der Schwerpunkt muss noch weiter nach hinten, der fette 6S-Akku macht sich bemerkbar

      Die Bilder zeigen das Bugfahrwerk nach dem ersten Flug vor dem Startunfall und die Trümmer des Überschlags. Ist aber leicht in Ordnung zu bringen
      Bilder
      • WP_20161002_16_28_00_Pro.jpg

        184,44 kB, 1.280×720, 162 mal angesehen
      • WP_20161002_16_49_59_Pro.jpg

        171,99 kB, 1.280×720, 163 mal angesehen
      Ach was, den Trümmerhaufen fliege ich ganz entspannt, da habe ich nichts zu verlieren. So langsam fängt er aber an, an Relevanz zu gewinnen, er fliegt ja schließlich :P
      Im Moment such ich noch die Konstruktionsfehler, alles was nach einem normalen Flug kaputt ist, muss noch verbessert werden. Und gerade das Höhenruder oder das hintere Fahrwerk waren von den Chinesen einfach schlampig eingeklebt. Vermutlich nehme ich das andere auch noch ab und klebe es nochmal ordentlich fest.
      Diese Woche hole ich noch neue Räder und dann hat das zu laufen.

      Bruch und übermäßigen Verschleiß kennt ihr bei den Buggys doch bestimmt auch?
      Kannst meine Räder gerne haben und damit mal testen. Relativ leicht sind sie jedenfalls.
      Gruss Roland
      Dann präsentiere ich mal die Ergebnisse der letzten Tage...
      Ich habe neue Räder besorgt, die statt der alten 40mm knapp 60mm Durchmesser haben. Vorn habe ich ein 50mm Rad verbaut.
      Für die größeren Räder musste ich einiges an Platz schaffen (Bild 1). Die alten Mechaniken konnte ich nicht weiterverwenden, da die großen Räder dort nicht gepasst haben. Zum Glück hatte ich ja noch die Fahrwerke aus meinem (gescheiterten) Viperprojekt. Also musste ich noch mehr Platz schaffen und auch eine neue Aufnahme für die Mechaniken schaffen. Das habe ich mit Holzbrettern (Bild 2) realisiert. Die habe ich dann mit etwas Gewebe ich die geschaffenen Löcher geklebt, hält einwandfrei. Darauf wurden dann die Kunsstoffhalter der Originalmechaniken verklebt, die ich auf die neue Mechanik angepasst habe.

      Es gab natürlich noch ein paar Komplikationen, zum Beispiel, dass die Elektronik eines Fahrwerkbeins aufgegeben hat (keine Ahnung, was da passiert ist, jedenfalls glüht die Platine förmlich und tut nichts mehr). Wenn ich mal gar nichts zu tun habe, bringe ich das vielleicht in Ordnung. Ich hatte ja zum Glück noch das Viper Bugfahrwerk, da konnte ich die Platine klauen. Folglich musste die originale Bugmechanik bleiben. Diese war ja etwas krumm, das habe ich mit Hilfe eines Nagels aber wieder hinbekommen. Krumm war nur der Übergang zwischen Mechanik und Federbein, so ein kleiner Stathlstift, den ich durch den Nagel ersetzt habe.
      Und was passiert wohl, wenn man verschiedene Einziehfahrwerke mischt? Natürlich sind sich die Hersteller nicht einig, bei welchem Puls das Fahrwerk ein- und wann es ausfährt. Lief also schön gegenläufig. Vorne rein, hinten raus und umgekehrt. Konnte ich zum Glück auch lösen, ich habe einen eigenen Kanal für vorne und hinten am Empfänger belegt, jetzt ist ein 10-Kanalempfänger drin. Der ist schonmal erheblich teurer als das Flugzeug neu gekostet hat, aber was solls. Vom Rumliegen wird der Empfänger auch nicht besser...

      Jedenfalls steht sie jetzt wieder auf eigenen Rädern, ich bin gespannt, wie der nächste Start läuft. das letzte Bild zeigt meine kleine Schwerpunktkorrektur. Der Holzverbinder (wie auch immer das Ding wirklich heisst) lag hier noch rum und war schwer genug, also habe ich ihn durchgesägt und auf den Flieger geklebt. wenn er sich bewährt, wird das noch ordentlich gemacht.

      Verbraucht wurden: einiges an Gewebe und Holz, eine Fahrwerkelektronik und jede Menge Harz. Außerdem 4 Trennscheiben für meinen Proxxon
      Bilder
      • WP_20161005_18_15_59_Pro.jpg

        134,82 kB, 1.280×720, 155 mal angesehen
      • WP_20161009_17_45_55_Pro.jpg

        162,27 kB, 1.280×720, 157 mal angesehen
      • WP_20161009_09_45_58_Pro.jpg

        175,58 kB, 1.280×720, 162 mal angesehen
      • WP_20161009_18_18_24_Pro.jpg

        103,05 kB, 1.280×720, 159 mal angesehen
      • WP_20161009_18_18_31_Pro.jpg

        86,72 kB, 1.280×720, 165 mal angesehen
      • WP_20161009_18_18_54_Pro.jpg

        156,78 kB, 1.280×720, 155 mal angesehen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Kenny3015“ ()

      Jup mit echter kampferfahrung würde aber auch erst probieren und Dan lackieren bevor weitere abbänderungen nötig sind für die rasenlandung