Bau eines Ladegerätekoffers

      Bau eines Ladegerätekoffers

      Nachdem mein Ladegerät immer öfters mit zum Platz darf und der Transport jedes Mal eher fragwürdig gelöst war, habe ich jetzt mit dem Bau einer standesgemäßen Transportlösung begonnen. Dabei soll das Ladegerät auch während des Ladevorgangs im Koffer verbleiben, sodass die Auf- und Abbauzeit minimiert wird. Man fummelt am Platz schließlich schon genug mit seinem Equipment rum...

      Begonnen hat es mit einem Fotokoffer aus dem Baumarkt, den ich zuerst komplett entkernt habe. Anschließend habe ich zwei große Öffnungen in die Seite geschnitten, dort sollen später meine beiden Parallelboards sitzen, über die bei Bedarf auch mehrere Akkus gleichzeitig geladen werden können. Die Löcher sollen wieder verschließbar sein und mit Magneten gehalten werden, damit das Ganze möglichst kompakt bleibt und die Anschlüsse vor Schmutz geschützt sind. Gegenstück zu den Magneten sind zwei Metallplatten, die aus meinem Trimmversuch mit der F-35 übrig waren. Magnetisch wird das wohl kein größeres Problem, aber wie verklebe ich die am besten? Expoxid?

      Ich habe an der Rückseite auch Lüftungsschlitze angebracht, die leider nur mäßig gelungen sind. Mal sehen, ob das so bleibt, komplett raussägen kann ich die ja immer noch. Evtl. werde ich noch Lüfter in den Koffer einbauen, ich denke aber, dass der Lüfter des Ladegeräts für genug Zirkulation sorgt.
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      Das ja witzig. Martin hat das gleiche Grade vor bzw hat die erste Version fertig :D
      Bin trotzdem mal auf deine Box gespannt
      Ich würde 5 Minuten Epoxy nehmen und es etwas eindicken. Mit Baumwollflocken oder Glasfaserschnipseln.
      Eine "richtige" Abdeckung wäre natürlich super! Kannst du mir da mal Bilder zukommen lassen? Optimal wäre natürlich schwarz oder Alu.

      Ich habe auch gestern weitergebaut und die Klappenhalterungen eingepasst. das mit dem Einharzen des Metalls hat gut geklappt, danke an Roland für den Tipp! Auf der Gegenüberliegenden Seite habe ich eine Schlitzführung gebaut, in die die Deckel greifen und einen kasten, der die Balancerboards umschließt. So kann weniger Zeug von außen reinkommen und das Ganze wirkt deutlich aufgeräumter. Die Kulisse macht sich dann auch von außen optisch besser, als wenn da nur das Board irgendwo angeschraubt wäre.
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      Es ging in letzter Zeit wieder vorwärts, ich habe nur den Baubericht etwas schleifen lassen...
      Daher jetzt mal ein paar Posts hintereinander, um wieder auf den aktuellen Stand zu kommen.

      Ich habe mich mit dem Verschlussmechanismus der seitlichen Klappen befasst, zugehalten werden sie ja durch die Magneten, man muss sie nur noch öffnen können. Daher habe ich zwei Messingstangen durch eine Feder verbunden und oben Schieber angeharzt. Wenn man den roten Schalter auf dem zweiten Bild zur Seite bewegt, stößt der Stift die Klappe auf und wird dann durch die Feder automatisch zurückgezogen.
      Den zweiten Schalter habe ich noch nicht angeklebt, da danach die Stifte das Deckelteil festhalten und ich im Koffer noch arbeiten muss.
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      Im Anschluss habe ich mich mit der Belüftung befasst. Dafür habe ich mir im Baumarkt ein Alugitter gekauft und durfte im Anschluss feststellen, dass sich eine Stichsäge mit Metallsägeblatt ausgezeichnet zum Zuschneiden eignet. Ich hatte nicht erwartet, dass das so gut geht...
      Jedenfalls habe ich vorn und hinten ein Lüftungsgitter eingepasst, das meiner Ansicht nach sehr gut mit dem restlichen Koffer harmoniert. Vorn sieht es noch etwas seltsam aus, das gibt sich hoffentlich, wenn ich den Griff wieder angeschraubt habe.
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      Ich habe inzwischen auch die meisten Teile und den Koffer von innen grau gestrichen. Zur Belüftung habe ich noch zwei alte PC-Lüfter gefunden, die ich einbauen werde. Die entsprechende Blende für den Innenausbau ist auch schon fertig. Es sind jetzt die meisten Einzelteile fertig, jetzt beginnt der Zusammenbau.
      Im Deckel will ich auch noch einige Kleinigkeiten machen, aber es neigt sich dem Ende entgegen!
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      Fast fertig:

      Die Endmontage aller Komponenten ist erfolgt, die Ladeboards und der Teil mit den Lüftern sind eingebaut. Die Verkabelung ist auch fertig und geschlossen.
      Für die Lüfter habe ich einen externen Akkuanschluss mit Schalter und Status-LED eingebaut. Ich wollte da nicht an die Ladegeräteversorgung gehen, da ich mein Ladegerät auch gerne mal bei 24-30V betreibe, um den Wirkungsgrad zu verbessern (nur bedingt zur Nachahmung empfohlen, viele Ladegeräte können das nicht!).
      Das Ladegerät wird mit zwei Gurten befestigt, das Kabel wird hinten herausgeführt und in eine Schlaufe gelegt.

      Jetzt muss ich nur noch ein paar Kleinigkeiten am Deckel machen, dann ist das Projekt abgeschlossen.
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      Habs ja schon im Original gesehen. Viele Detaillösungen sind einfach super.
      ...wenn so ein Ingenieur mal loslegt, wird's schon mal geil!!!
      Respekt!